Schriftliche Anfrage 19/24965: Verkehrssicherheit Salvador-Allende-Straße – Antworten des Senats
Auf der Salvador-Allende-Straße geht es für viele Anwohnerinnen und Anwohner jeden Tag um eine simple Frage: Wie kommen wir sicher über die Straße – zu Fuß, mit Kinderwagen, auf dem Schulweg oder zur BVG-Haltestelle? Genau deshalb habe ich beim Senat mit der Schriftlichen Anfrage 19/24965 nachgehakt – mit konkreten Fragen zur Verkehrsentwicklung und vor allem zu Querungshilfen und möglichen Tempo-30-Lösungen.
Die Antworten sind aufschlussreich: Der Senat verweist auf Prognosen bis 2030 und nennt für den Abschnitt Friedrichshagener Straße – Wendenschloßstraße Größenordnungen von rund 23.500 Kfz/24h (Prognose-Planfall). Gleichzeitig wird eingeräumt, dass für Teilabschnitte – insbesondere südlich der Wendenschloßstraße – keine belastbaren Untersuchungen vorliegen.
Besonders wichtig: In den Antworten wird ein konkreter Ansatzpunkt sichtbar. Es ist eine zusätzliche Querungshilfe bzw. ein Fußgängerüberweg in der Diskussion – „fast mittig“ im Abschnitt, etwa auf Höhe Azaleenstraße/Anemonenstraße nahe einer BVG-Haltestelle. Dafür wurde eine Verkehrszählung veranlasst; anschließend soll eine fachliche Abwägung erfolgen (Querungsbedarf, Verkehrsstärken, bauliche Voraussetzungen).
Was bleibt offen? Vor allem Zeitplan, Kriterien und Verbindlichkeit: Wann liegen Zählergebnisse vor, wann entscheidet die Arbeitsrunde, und wie schnell kann tatsächlich umgesetzt werden? Genau hier lohnt sich der Blick in die vollständigen Antworten: Sie zeigen, was zugesagt ist – und wo wir weiter Druck machen müssen, damit aus Prüfaufträgen endlich spürbare Sicherheit wird.
➡️ Lesen Sie alle Antworten der SchA 19/24965 im Wortlaut hier unter INFORMATIONEN